Vorstellung und Schwerpunkte

Wir sind eine viergruppige Kindertageseinrichtung in Karlsruhe- Oberreut. Wir betreuen Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt, in 3 Kindergarten und einer Krippengruppe unter einem Dach.

Den Schwerpunkt unserer Arbeit im Sonnenkindergarten sehen wir da-rin, die Kinder gesellschaftsfähig zu machen. Dies bedeutet für uns aller-dings nicht einfach nur ein Mitläufer in der Welt zu sein, sondern es be-deutet für uns:

– Sozialität- im Umgang mit den Mitmenschen
– Sicherheit- in der Wahrnehmung des eigenen Ichs und im Um-gang mit Anderen
– Selbstbewusstsein- eine eigene Meinung zu haben, Fragen zu stellen und neugierig zu sein
– Stärke- Resilienz, körperlich, geistig und gesellschaftlich
– Selbstständigkeit- Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu ha-ben, auszuprobieren und Dinge selbst zu tun.

In der Entwicklung und der Entfaltung all diesen Eigenschaften möchten wir die Kinder alltagsintegriert unterstützen und sie damit indivi-duell auf ihrem Lebensweg fördern und begleiten.

Jedes unserer Kinder ist eingebettet in ein komplexes Familiensystem, das ebenfalls Teil unseres Alltags mit den Kindern ist. Darum haben wir die Entscheidung getroffen uns in Kooperation zu einem Familienzentrum zu entwickeln.

Leitbild

Als Kindertageseinrichtung einer christlichen Trägerschaft leben wir selbstbewusst unseren Glauben und sind gleichzeitig offen für ande-re Weltreligionen. Unsere Einrichtungskultur basiert auf einer wertschätzenden Grundhaltung mit allen Beteiligten: Kinder, Eltern, Team mit Leitung und Träger. Danach richten sich sowohl unser Handeln als auch unsere Kommunikation. Bildung und Erziehung verstehen wir als Persönlichkeitsbildung und Entwicklung auf der Basis einer hohen Beziehungsqualität. Dabei liegt uns die Gestaltung frühkindli-cher Lebensübergänge am Herzen.

Bildungsverständnis

Wir arbeiten nach dem offenen Konzept, welches sich in unserem Fall, aus festen Stammgruppen, sowie Funktionsräumen und Intensiv-bereichen zusammensetzt. Die Kinder haben nach dem täglich stattfindenden Morgenkreis die Möglichkeit sich frei und selbstbestimmt in der gesamten Kindertageseinrichtung aufzuhalten. Das Zusammenspiel von festen Strukturen, Ritualen, Regeln und der freien Tagesge-staltung ermöglicht es den Kindern, ihre aktuellen Bedürfnisse und Interessen wahrzunehmen, ihnen nachzugehen und vermittelt gleich-zeitig ein Gefühlt von Sicherheit und Halt.
Die Funktionsräume und Intensivbereiche sind so konzipiert und gestaltet, dass sie die Bildungs- und Entwicklungsfelder des Orientie-rungsplanes Baden Württemberg durch folgende Aktionsmöglichkeiten abdecken: Bauen, Konstruieren, Forschen, Experimentieren, Le-sen, Kreativ- Schöpferische Tätigkeiten, Rollenspiel, Bewegung und Ernährung.

All unsere Räume und auch der Außenbereich verbergen zahlreiche Bildungs- und Entwicklungschancen, die den Kindern zum freien Ent-falten und zur Erfüllung ihrer individuellen, sich ändernden Bedürfnissen und Interessen zur Verfügung stehen.
Auch die Krippe ist in dieses Konzept mit integriert. Im Krippenalter sehen wir allerdings den Beziehungsaufbau, sowie feste Strukturen als besonders wichtig, da sie den Kindern in diesem Entwicklungsabschnitt besonderen Halt geben und Sicherheit vermitteln. Diesem Ver-ständnis von Bindung und Beziehung im Kleinkindalter setzen wir durch die feste Stammgruppe um. Dennoch sind deren Türen nicht ge-schlossen, sondern für eine altersheterogene Spiel-und Entwicklungsgemeinschaft in beide Richtungen geöffnet. Die Krippengruppe nimmt somit auch an vielzähligen Impulsen und Angeboten des Kindergartens teil. Dies erleichtert auch den Übergang für die Kinder, wel-che im Anschluss an die Krippe nach Möglichkeit in unsere Betreuung von 3 Jahren bis zum Schuleintritt aufgenommen werden sollen.

Rolle der Eltern, Rolle der Kinder

Wir sehen die Eltern als aktiv beteiligte am Lern- und Entwicklungsprozess ihrer Kinder. Darum ist eine lebendige Bildungs- und Erzie-hungspartnerschaft zu den Eltern für uns von großer Bedeutung. Das Kind steht dabei im Mittelpunkt der Zusammenarbeit, die von ge-genseitiger Anerkennung, Vertrauen, Interesse, Wertschätzung und der Begegnung auf Augenhöhe geprägt ist. Gemeinsam wollen wir Verantwortung für die Gestaltung dieses Lebensabschnittes des Kindes übernehmen.